Mittwoch, 14. Mai 2008
Katzen
stephanr, 21:56h
Das Erscheinungsbild aller Katzen dieser Welt ist in den Grundzügen gleich. Die geschmeidigen Körper, das weiche Fell ein kleiner Schädel mit dem kurzen Gesicht. Die einzige Ausnahme ist der Gepard, denn sein Körper erscheint etwas Hundeähnlich. Alle Katzen besitzen und brauchen einen Schwanz, denn er ist ein wichtiges Werkzeug der Katzen, er dient zur Haltung des Gleichgewichts und zur Kommunikation mit Artgenossen. Bei einigen Katzenarten ist der Schwanz allerdings Stark verkürzt, wie z.b. bei dem Luchs.
Im Gegensatz zu dem Körperbau, der bei allen Arten nahezu gleich ist, ist die Größe der verschiedenen Arten extrem unterschiedlich. Sie reicht von ca. 25 cm Gesamtlänge, wie z.b. bei den Afrikanischen Schwarzfußkatzen, bis zu 220 cm bei den Großkatzen
( Panthera )
Da die Katze ein Raubtier ist hat sie nach vorne stehende Augen zur Räumlichen Wahrnehmung ihrer Umgebung. Auch fällt auf, dass im Verhältnis zum Kopf die Augen relativ groß sind. Die Pupillen der Augen sind stark veränderbar, bei starken Lichteinfall können sie sich schlitzartig und vertikal zusammenziehen. Dies ist insbesondere bei kleinen Katzenarten zu beobachten, bei größeren sind sie eher klein und rund. Bei Dunkelheit sind die Pupillen sehr weit geöffnet sodass die Iris rundherum fast kaum erkennbar ist.
Katzen besitzen zum besseren Sehen in der Dunkelheit eine reflektierende Schicht unter der Netzhaut im Auge. Diese Schicht ( Tapetum lucidum ) sorgt dafür, dass schwach eintreffende Lichtstrahlen im Auge durch die Reflektion ein zweites Mal auf die Netzhaut treffen und ermöglichen damit auch in extremer Dunkelheit gutes Sehen.
Diese Schicht sorgt auch dafür das Katzenaugen im dunkeln Leuchten, wenn sie angestrahlt werden, wie z.b. von Autoscheinwerfern. ( Daher der Ausdruck „ Katzenauge“ auf handelüblichen Reflektoren )
Katzen sehen das kleinste vorhandene Restlicht der Umgebung, das liegt in vielen Fällen an den Netzhautrezeptoren, deren Verhältnis bei Katzen dreimal höher ist als bei Menschen.
Katzen sehen Farben allerdings schlecht, es stimmt jedoch nicht das sie Farbenblind sind.
Die Katze kann ihre Augen bewegen, allerdings nur ein kleines Stück, Sie muss daher Ihren Kopf bewegen, um in eine andere Richtung sehen zu können. Da die Augen nach vorne gerichtet sind überschneiden sich die Sehachsen und ermöglichen so räumliches Sehen.
Der Sichtwinkel einer Katze beträgt ca. 220 Grad . Die Pupillen der Katze dienen auch zur Körpersprache, weite Pupillen deuten eher auf eine Abwehrhaltung hin, sehr verengte Pupillen für eine aggressive Stimmung.
Die Vibrissen oder auch Tasthaare einer Katze kennzeichnen sie als nachtaktives Tier. Katzen verfügen über viel Tasthaare, besonders am Maul, aber auch an den Augenbrauen und den Vorderlaufen findet man welche. Luftbewegungen setzen diese Tasthaare in Bewegung, diese Bewegungen werden an den Haarwurzeln weitergeleitet und dort von Sinneszellen aufgenommen und verarbeitet. Es entsteht ein grobes Räumliches Bild der Umgebung. Katzen können also bedingt mit den Tasthaaren „sehen“.
Die Vibrissen sind schon bei neugeborenen Tieren deutlich ausgebildet, was die Wichtigkeit dieses Sinnes verdeutlicht.
Die Ohren der Katzen stehen aufrecht und können in verschiedenen Richtungen gedreht werden. Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör, ihr Frequenzbereich geht bis ca. 65000 Hz. Das ist etwa das Dreifache von dem, was ein Mensch wahrnehmen kann.
Um Beutetiere auch im dunkeln mit dem Hörsinn zu Lokalisieren lassen sich die Ohrmuscheln unabhängig voneinander in verschiedene Richtungen drehen. Die Ohrmuscheln sind mit Haaren besetzt um das Eindringen von Fremdkörpern zu verhindern.
Auch die Ohren werden in der Körpersprache der Katzen eingebunden, angelegte Ohren bedeuten z.B. Verteidigungsbereitschaft, aufrecht und nach vorne gerichtet bedeutet, dass sie ihre Umgebung untersucht und Interesse zeigt.
Die Zunge der Katze ist einzigartig, sie ist mit Papillen besetzt ( Geschmacksknospen ) wovon die Zentralen Knospen mit Dornen besetzt sind die in Richtung des Körpers zeigen.
Mit Hilfe dieser Dornen kann das Fell gereinigt werden oder Fleisch von einem Knochen sauber abgeschabt werden. Zur eigentlichen Geschmackswahrnehmung dienen eigentlich nur die vorderen Papillen die vorwiegend sauer, salzig und bitter schmecken. Dies ist wichtig für die Unterscheidung von schlechter Nahrung. Da Katzen ihre Nahrung nicht Kauen erfolgt die Geschmackserkennung sehr schnell.
Die Zunge wird außerdem auch noch als Schöpfkelle beim Trinken benutzt.
Katzen können süß nicht schmecken. Amerikanische Forscher entdeckten das Katzen, Teile eines Gens fehlen das für die „ Süß „ Erkennung wichtig ist.
Der Geruchsinn bei Katzen ist übrigens nur wenig ausgeprägt, Sie verfolgen auch so gut wie nie eine Spur mit der Nase.
Katzen haben wie die meisten Lebewesen auf der Erde ein Ober und Unterkiefer die mit einem Scharniergelenk verbunden sind. Katzen haben insgesamt 30 Zähne ( Zahnformel: OK: 3-1-3-1, UK: 3-1-2-1 ) und ein Diastema ( Lücke im Gebiss ).
Die Lücke ermöglicht es den Katzen, dass die Eckzähne ( Canini ) beim schließen des Maules aneinander vorbeigleiten können. Die Eckzähne, oder auch Fangzähne genannt dienen zum Packen, festhalten und Töten der Beute, sie sind lang und Dolchartig. Die Reißzähne dienen wiederum zum abreisen oder Beißen vom Fleisch der Beute. Fleischbrocken werden anschließend in eins Geschluckt.
Die Reißzähne bilden sich aus dem vergrößerten Vorbackenzahn ( Prämolar ) und den ersten Backenzahn ( Molar ). Durch zackige Spitzen gleiten sie beim Schließen wie Scheren aneinander vorbei. Eine sehr beliebte Katzenrasse ist die Abessinier.
Wenn man darüber nachdenkt sich ein Haustier anzuschaffen, sollte man sich auch mal überlegen ob nicht vielleicht ein Hund das passende ist. Hunde sind wie auch Pferde zum Reiten sehr beliebte Haustiere.
Im Gegensatz zu dem Körperbau, der bei allen Arten nahezu gleich ist, ist die Größe der verschiedenen Arten extrem unterschiedlich. Sie reicht von ca. 25 cm Gesamtlänge, wie z.b. bei den Afrikanischen Schwarzfußkatzen, bis zu 220 cm bei den Großkatzen
( Panthera )
Da die Katze ein Raubtier ist hat sie nach vorne stehende Augen zur Räumlichen Wahrnehmung ihrer Umgebung. Auch fällt auf, dass im Verhältnis zum Kopf die Augen relativ groß sind. Die Pupillen der Augen sind stark veränderbar, bei starken Lichteinfall können sie sich schlitzartig und vertikal zusammenziehen. Dies ist insbesondere bei kleinen Katzenarten zu beobachten, bei größeren sind sie eher klein und rund. Bei Dunkelheit sind die Pupillen sehr weit geöffnet sodass die Iris rundherum fast kaum erkennbar ist.
Katzen besitzen zum besseren Sehen in der Dunkelheit eine reflektierende Schicht unter der Netzhaut im Auge. Diese Schicht ( Tapetum lucidum ) sorgt dafür, dass schwach eintreffende Lichtstrahlen im Auge durch die Reflektion ein zweites Mal auf die Netzhaut treffen und ermöglichen damit auch in extremer Dunkelheit gutes Sehen.
Diese Schicht sorgt auch dafür das Katzenaugen im dunkeln Leuchten, wenn sie angestrahlt werden, wie z.b. von Autoscheinwerfern. ( Daher der Ausdruck „ Katzenauge“ auf handelüblichen Reflektoren )
Katzen sehen das kleinste vorhandene Restlicht der Umgebung, das liegt in vielen Fällen an den Netzhautrezeptoren, deren Verhältnis bei Katzen dreimal höher ist als bei Menschen.
Katzen sehen Farben allerdings schlecht, es stimmt jedoch nicht das sie Farbenblind sind.
Die Katze kann ihre Augen bewegen, allerdings nur ein kleines Stück, Sie muss daher Ihren Kopf bewegen, um in eine andere Richtung sehen zu können. Da die Augen nach vorne gerichtet sind überschneiden sich die Sehachsen und ermöglichen so räumliches Sehen.
Der Sichtwinkel einer Katze beträgt ca. 220 Grad . Die Pupillen der Katze dienen auch zur Körpersprache, weite Pupillen deuten eher auf eine Abwehrhaltung hin, sehr verengte Pupillen für eine aggressive Stimmung.
Die Vibrissen oder auch Tasthaare einer Katze kennzeichnen sie als nachtaktives Tier. Katzen verfügen über viel Tasthaare, besonders am Maul, aber auch an den Augenbrauen und den Vorderlaufen findet man welche. Luftbewegungen setzen diese Tasthaare in Bewegung, diese Bewegungen werden an den Haarwurzeln weitergeleitet und dort von Sinneszellen aufgenommen und verarbeitet. Es entsteht ein grobes Räumliches Bild der Umgebung. Katzen können also bedingt mit den Tasthaaren „sehen“.
Die Vibrissen sind schon bei neugeborenen Tieren deutlich ausgebildet, was die Wichtigkeit dieses Sinnes verdeutlicht.
Die Ohren der Katzen stehen aufrecht und können in verschiedenen Richtungen gedreht werden. Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör, ihr Frequenzbereich geht bis ca. 65000 Hz. Das ist etwa das Dreifache von dem, was ein Mensch wahrnehmen kann.
Um Beutetiere auch im dunkeln mit dem Hörsinn zu Lokalisieren lassen sich die Ohrmuscheln unabhängig voneinander in verschiedene Richtungen drehen. Die Ohrmuscheln sind mit Haaren besetzt um das Eindringen von Fremdkörpern zu verhindern.
Auch die Ohren werden in der Körpersprache der Katzen eingebunden, angelegte Ohren bedeuten z.B. Verteidigungsbereitschaft, aufrecht und nach vorne gerichtet bedeutet, dass sie ihre Umgebung untersucht und Interesse zeigt.
Die Zunge der Katze ist einzigartig, sie ist mit Papillen besetzt ( Geschmacksknospen ) wovon die Zentralen Knospen mit Dornen besetzt sind die in Richtung des Körpers zeigen.
Mit Hilfe dieser Dornen kann das Fell gereinigt werden oder Fleisch von einem Knochen sauber abgeschabt werden. Zur eigentlichen Geschmackswahrnehmung dienen eigentlich nur die vorderen Papillen die vorwiegend sauer, salzig und bitter schmecken. Dies ist wichtig für die Unterscheidung von schlechter Nahrung. Da Katzen ihre Nahrung nicht Kauen erfolgt die Geschmackserkennung sehr schnell.
Die Zunge wird außerdem auch noch als Schöpfkelle beim Trinken benutzt.
Katzen können süß nicht schmecken. Amerikanische Forscher entdeckten das Katzen, Teile eines Gens fehlen das für die „ Süß „ Erkennung wichtig ist.
Der Geruchsinn bei Katzen ist übrigens nur wenig ausgeprägt, Sie verfolgen auch so gut wie nie eine Spur mit der Nase.
Katzen haben wie die meisten Lebewesen auf der Erde ein Ober und Unterkiefer die mit einem Scharniergelenk verbunden sind. Katzen haben insgesamt 30 Zähne ( Zahnformel: OK: 3-1-3-1, UK: 3-1-2-1 ) und ein Diastema ( Lücke im Gebiss ).
Die Lücke ermöglicht es den Katzen, dass die Eckzähne ( Canini ) beim schließen des Maules aneinander vorbeigleiten können. Die Eckzähne, oder auch Fangzähne genannt dienen zum Packen, festhalten und Töten der Beute, sie sind lang und Dolchartig. Die Reißzähne dienen wiederum zum abreisen oder Beißen vom Fleisch der Beute. Fleischbrocken werden anschließend in eins Geschluckt.
Die Reißzähne bilden sich aus dem vergrößerten Vorbackenzahn ( Prämolar ) und den ersten Backenzahn ( Molar ). Durch zackige Spitzen gleiten sie beim Schließen wie Scheren aneinander vorbei. Eine sehr beliebte Katzenrasse ist die Abessinier.
Wenn man darüber nachdenkt sich ein Haustier anzuschaffen, sollte man sich auch mal überlegen ob nicht vielleicht ein Hund das passende ist. Hunde sind wie auch Pferde zum Reiten sehr beliebte Haustiere.